„Ich habe mich sofort zu Hause gefühlt“
Daisy (28) lebt seit vier Jahren mit ihrem Freund in Helmond, ist aber eigentlich eine echte Tilburgerin. Als Content Marketer arbeitet sie teils als Angestellte, teils als Freiberuflerin als Allround-Vermarkterin: „Ich konzentriere mich hauptsächlich auf Content Marketing, d.h. auf das Stück strategischer Einsatz und Mitdenken mit dem Kunden. Warum ist es für ein Unternehmen oder einen Unternehmer so wichtig, zum Beispiel auf LinkedIn oder auf Instagram aktiv zu sein? Und auch mitzudenken, welche Nachrichten man am besten zu welcher Zeit, auf welcher Plattform und warum man sie am besten posten kann. Auf diese Weise helfe ich dem Unternehmen oder dem Unternehmer, das zu kommunizieren, was sie selbst nicht schaffen. Wie können wir also sicherstellen, dass Ihre Mission oder Ihre Botschaft die Menschen erreicht, die Sie ansprechen wollen? Es macht mir wirklich Spaß, darüber zu diskutieren und das umzusetzen.“
Undercover-Metalhead
Dass sie gut mit Inhalten umgehen kann, beweist Daisy schon seit Jahren in der Praxis. Ein gutes Beispiel ist ihr Passionsprojekt The Undercover Metalhead, mit dem sie mittlerweile mehr als 10.000 Follower auf Social Media hat: „Anfang 2024 habe ich eigentlich nur aus Spaß angefangen, ein paar Videos über das Metalhead-Stereotyp aufzunehmen. Da erwartet man einen richtig großen Kerl mit einem richtig großen Bart und vielen Tattoos, der immer gleich ein bisschen einschüchternd wirkt. Ich will damit sagen, dass auch kleinere 1,60-Meter-Mädchen mit blonden Haaren und blauen Augen einfach harte Rockmusik hören können. Und das hat sich irgendwie zu einem außer Kontrolle geratenen Witz entwickelt. Inzwischen nutze ich meine Plattform auch, um hauptsächlich niederländische Bands bekannt zu machen. Ich zeige den Leuten, wie sie auf Konzerten zueinander finden können. Dass es nicht schlimm ist, wenn man alleine irgendwo hingeht. Damit habe ich also unwissentlich eine Art Online-Community mit jungen Leuten aufgebaut, die sich über die Musik finden können. Und die sich dann als Gruppe von Freunden bei einer Show oder einem Festival treffen. Ich finde das wirklich super cool. Und das knüpft natürlich auch genau an das an, wofür der Metal Business Club steht.“
Aufregend als Jugendlicher
Sich mit Leuten rund um die Musik zu treffen, das hat Daisy also schon gemacht. Beim MetalBC hat sie gemerkt, dass das auch geschäftlich funktioniert: „Ich hatte mich noch nicht beim KVK angemeldet, als ich das erste Mal zu einem Clustertreffen gegangen bin. Ich war also ziemlich blank. Bei einer Netzwerkveranstaltung dachte ich an Champagner, Männer im Anzug und Frauen im Kostüm. Ich war also etwas skeptisch: Was um alles in der Welt soll ich als 28-jährige Frau hier tun? Aber von dem Moment an, als ich bei diesem Clustertreffen ankam, fühlte ich mich mit all den Menschen um mich herum sofort wohl. Sicher, es ist ein Business Club, aber es ist eher so, als würde man Bekannte zum ersten Mal besuchen. Und man lernt die Leute kennen, weil man ein gemeinsames Interesse hat. Das funktioniert bei mir, weil ich als junger Mensch sehr aufgeregt war, als es losging. Ich hatte alle möglichen Fragen. Wie soll ich anfangen? Und was sollte ich tun, was sollte ich beachten und vor allem, was sollte ich nicht tun? Und ich finde es wirklich gut, dass man bei Leuten, die schon viele Jahre im Geschäft sind, diese verschiedenen Schichten sieht. Die Selbstständigen, die Unternehmer, das kommt alles zusammen. Und das finde ich ganz besonders, weil ich dadurch wirklich viel lerne.“
Als angehende Unternehmerin konnte Daisy deshalb gleich mit ihren Fragen in den Club gehen: „Gerade weil man noch keine Erfahrung hat, ist es super interessant, zu gehen und mit allen zu reden. Denn im Business-Club sind zum Beispiel auch andere Marketer. Dann redet man über den Beruf. Aber auch wenn jemand einen ganz anderen Beruf hat, ist es für mich sehr nützlich, weil ich jedem Fragen stellen kann. Ob es um Kundenakquise geht oder um Tipps zur Buchhaltung. Man hat wirklich ein offenes Ohr, und ich denke, das ist der Unterschied zu anderen Networking-Clubs als dem MetalBC. Niemand hat mich komisch angeschaut, weil ich meinen Pitch zum ersten Mal gemacht habe. Im Gegenteil, ich habe Komplimente dafür bekommen, dass ich mich getraut und es getan habe. Das hat mir sofort mehr Selbstvertrauen gegeben, und schließlich sind es ja die Metalheads, die das gemeinsam machen.“
Zwei Leidenschaften kommen zusammen
Neben dem Wissen und den Kontakten, die Daisy im Club gewonnen hat, hat sie auch schon Aufträge übernommen. So ist sie zum Beispiel für die Social-Media-Posts des MetalBC zuständig: „Das ist natürlich das Höchste, was ich davon habe, weil das sind meine zwei Leidenschaften, die eigentlich zusammenkommen: Marketing und meine Musik sowie meine Liebe zu Menschen. Super cool, dass ich das dann auf diese Weise kombinieren kann. Für alle, die noch zögern, zu einem unserer Netzwerktreffen zu gehen: Es wird Ihnen mehr bringen, als Sie denken. Ihr werdet erst wissen, was ihr davon habt, wenn ihr Mitglied seid oder einmal da wart.“
Nehmen Sie Kontakt mit Daisy auf
Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie soziale Medien nutzen können, um Ihre Botschaft besser zu vermitteln?
